Fernerkundung von Oberflächengewässern
EAWAG ist das Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs und erarbeitet zukunftsfähige Lösungen für die langfristige Sicherung der Wasserressourcen für Mensch und Umwelt. Forschung und Innovation mit Partnern auf nationaler und internationale Ebene ermöglichen ein Gleichgewicht zwischen den ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Bedürfnissen herzustellen.
Was habe ich gelernt?
Sorgfältiger Umgang und Organisation grosser wissenschaftlicher Datenmengen. Arbeiten in internationalem Forschungsumfeld. Feld- und Laborarbeit planen und vorbereiten.
Wie war das Arbeitsklima?
In sehr angenehmem, respektvollem und kollegialem Umfeld auf Augenhöhe. Menschen mit verschiedenen Perspektiven, Erfahrungen und Hintergründen sind unter einem Dach.
Was waren Highlights / was war weniger toll?
Von Feldarbeit zur Erhebung der Rohdaten bis zur Prozessierung der Daten kann man in diesem Praktikum einen wesentlichen Teil des Ablaufs der Forschungsarbeit miterleben und nachvollziehen. Büroarbeit kann bei schönem Wetter etwas deprimierend sein. Es gibt keine reduzierten Mensapreise für Studierende. Mit dem knapp bemessenen Praktikumslohn muss man sich mehrmals überlegen, ob man sich dort Essen kaufen will.
Worauf muss man besonders achten, wenn man dieses Praktikum machen möchte?
Erreichbarkeit ist nicht hervorragend, da das Tram 12 nicht sehr häufig fährt. Man kann sich überlegen, ein Fahrrad am Bahnhof Stettbach oder Dübendorf zu stationieren. Es besteht aber auch die Möglichkeit, einen Teil der Büroarbeit von zuhause aus zu erledigen.
Welche Fähigkeiten haben mir geholfen?
Eigenständigkeit und Einfallsreichtum bei der Problemlösung ist von grossem Vorteil, da man oft auf sich allein gestellt ist.
Wie kann man ein solches Praktikum organisieren / wie habe ich das gemacht?
Es gab keine Ausschreibung, die Praktikumsstelle wurde recht spontan auf Anfrage vereinbart, ich habe mich direkt an den Forschungsgruppenleiter Daniel Odermatt gewendet.
Was sind wichtige Voraussetzungen, die man mitbringen sollte?
Programmierfähigkeiten oder Grundkenntnisse im Labor.
Marius Jeanmaire