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Department of Geography 

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Studie zum Workshop "Ethical Fashion - Made in Switzerland?" (PDF (PDF, 1.8 Mb))

Firmenprofile (PDF (PDF, 379 Kb))

Firmenprofile im Überblick (PDF (PDF, 175 Kb))

 

Workshop "Fashion - Made in Switzerland"

28.10.2009, 16:15 - 19 Uhr

Raum: KOL G 212, Rämistr. 71, Uni-Hauptgebäude

Vorstellung der Ergebnisse der Studie

Inputs zu sozialen und ökologischen Standards von 

- Fair Wear Foundation (Marianne Ernstberger)

- Helvetas (Jens Soth)

- Institut für Marktökologie - IMO (Mecki Naschke)

- Max Havelaar (Priska Nydegger)

Diskussion: Was für Möglichkeiten haben kleinere Labels (Umsatz <10 Mio. CHF), ihre Produktion sozialer und ökologischer zu gestalten?

 

Marktstudie zu Schweizer Modelabels und deren nachhaltigkeits-orientiertes Engagement

Unter dem Namen LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability) wachsen seit einigen Jahren neue Konsumierende heran, die bereit sind, mehr Geld für sozial und ökologisch verantwortlich produzierte Waren auszugeben. Diesen Boom gibt es auch im Modebereich (Spiegel 31.3.2009). Vor allem grössere Unternehmen haben sehr schnell auf den Trend reagiert, indem sie so genannte „Corporate Social Responsibility“ Strategien implementieren.

Kleine Schweizer Modelabels produzieren im Gegensatz zu den „big players“ oft bereits sozial verantwortlich, wenn sie in der Schweiz nähen; sie sind deshalb bereits jetzt eine gute Alternative für die LOHAS, denen bisher jedoch ein Überblick über diese alternative Shoppingmöglichkeit fehlt. Ferner können kleine Labels, die im Ausland nähen lassen, oft recht einfach sicherstellen, dass ihre Designs sozial und ökologisch verträglich produziert werden, weil enge Kontakte zu nur wenigen Lieferanten bestehen. Häufig fehlen aber die Zeit und das Wissen, sich mit solchen Themen auseinander zu setzen. Vor diesem Hintergrund führt die Universität Zürich eine Marktstudie zur Nachhaltigkeit bei der Produktion kleiner Schweizer Modelabels durch, mit der zwei Ziele verfolgt werden:

  • Auf Basis der Studie will das Projekt einen Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten Labels und fünf in dem Bereich kompetenten Organisationen anstossen (Erklärung von Bern, Fair Wear Foundation, Helvetas, Max Havelaar und Neosys). Der Dialog soll Lösungen für kleine Schweizer Modelabels im Bereich sozial und ökologisch verantwortliches Produzieren entwickeln (wie beispielsweise „Clean&Unique“ in den NL: www.groenhetnieuwezwart.nl/community/).
  • Für Konsumierende schafft das Projekt einen besseren Überblick zu kleineren Schweizer Modelabels und ihr soziales und ökologisches Engagement, indem Unternehmensprofile der befragten Labels veröffentlicht werden. Für die beteiligten Labels ist es eine Gelegenheit, sich zu vermarkten und zu vernetzen.

Das Forschungsprojekt wird von Masterstudierenden der Universität Zürich durchgeführt, unterstützt durch das Know-How der oben erwähnten Organisationen. Befragt werden gut 100 kleine Schweizer Modelabels mit einem Umsatz von unter 10 Mio. CHF. Die Ergebnisse der Studie präsentiert die Universität Zürich Ende September auf dem „World Congress on Organic Cotton“ in Interlaken. Ferner werden die einzelnen Unternehmensprofile auf einer Website publiziert.


Hier (DOC, 426 Kb) können Sie sich den Fragebogen herunterladen.