Available Topics

Master students interested in writing their Master thesis on a topic related to Human Geography are invited to consider one of the proposed topics below. These topics are related to our current research interests and research projects.

Interested? Please get in touch with one of the contacts listed below!

You have another idea for a topic related to research in human geography? – Contact us anyway!

Financial Support Master (PDF, 102 KB)

Mitwirkung in der UNESCO Biosphäre Entlebuch: wer, wie und warum?
UNESCO Biosphärenreservate (BR) sollen sich mit einem partizipativen Ansatz zu Modellregionen für nachhaltige Entwicklung wandeln. Das Ziel der Partizipation ist dabei nicht einfach zu erreichen, da die Bevölkerung z.B. nur wenig über ein BR weiss, sich nicht mit den Zielen identifiziert oder kein Interesse an Mitwirkung zeigt. In der UNESCO Biosphäre Entlebuch (UBE) stand die Partizipation bereits bei der Entstehung im Zentrum vieler Aktivi-täten. Es gab und gibt aus diesem Grund auch eine Vielzahl von Mitwirkungsmöglichkeiten, die von institutionellen Gefässen bis zu informellen Austauschen reicht. Die partizipativen Aktivitäten sind dabei seit einigen Jahren eher rückläufig. In dieser Arbeit soll diesem Trend auf die Spur gegangen werden. Das Ziel der Arbeit besteht darin, eine systematische Auslegeordnung der Mitwirkungsgefässe und Mitwirkenden vorzunehmen. Dabei sollen folgende Fragestellungen angegangen werden:

  1. Welche Arten oder Typen von Mitwirkungsmöglichkeiten bestehen in der UBE?
  2. Wie viele Leute bringen sich in den jeweiligen Typen ein und was für Leute sind das?
  3. Warum bringen sie sich in die Projekte und Entscheidungsprozesse ein?
  4. Welche Änderungen zur aktuellen Situation schlagen die Mitwirkenden vor, um die Partizipation wieder in Schwung zu bringen? 

Aus den Resultaten können Massnahmen abgeleitet werden, die der UBE aufzeigen, ob und wie wir die Mitwirkung verbessern können. Methodisch würde die Arbeit mit Literaturstudium und dann v.a. qualitativen Umfragen umgesetzt (1. Runde im UBE Team, 2. Runde in einer Auswahl von Mitwirkenden).

Norman Backhaus

Schnuppersemester für Flüchtlinge an der Universität Zürich – Erwartungen, Erfahrungen und Herausforderungen

Im Jahr 2016 hat der Verband der Studierenden der Universität Zürich (VSUZH) in Zusammenarbeit mit der Amnesty International Hochschulgruppe Zürich begonnen das Projekt „Schnuppersemester für Flüchtlinge“ aufzubauen. Das Projekt wird von der Abteilung Internationale Beziehungen der Universität Zürich unterstützt. Im FS 2017 werden an der Universität Zürich erstmals 20 Flüchtlinge, die bereits universitäre Erfahrungen haben und sich für ein Studium an der Uni Zürich interessieren, die Möglichkeit haben, Vorlesungen an der Uni Zürich zu besuchen (als GasthörerIn). Zum Projekt gehört auch, dass sie in der Zeit durch eine/n studentische/n Mentor/in begleitet werden. Mehr zum Projekt: http://www.int.uzh.ch/de/in/refugees.html

Ähnliche Projekte laufen an weiteren Hochschulen in der Schweiz.

Mehr Informationen im Flyer (PDF, 31 KB)

Sara Landolt

Biker-Hiker-Konflikte am Üetliberg (und anderswo)?

Vor 2005 gab es am Üetliberg grosse Konflikte zwischen Bikern und anderen Erholungssuchenden, insbesondere Wanderern und Spaziergängern.Diese Konflikte entstanden, weil die neue Nutzergruppe der Biker zahlenmässig stark expandierte und weil eine zunehmende Anzahl sog. Downhiller begann verschiedenste Fusswege runter zu fahren, um sich dann mit dem (allenfalls verdreckten) Bike von der SZU wieder auf den Üetliberg transportieren zu lassen.

Zur Reduzierung der Konflikte wurden 2005 von Grün Stadt Zürich (GSZ) Massnahmen getroffen: Einrichtung eines Downhill-Trails, Verbot des Transports von Bikes ab Uitikon-Waldegg, begleitende Informationskampagne. Diese Massnahmen wurden 2005-2006 im Rahmen einer Dissertation an Uni ZH und WSL evaluiert. Die Evaluation bezeugte den Erfolg der Massnahmen, die Konflikte bzw. deren Wahrnehmung gingen signifikant zurück. 

10 Jahre später stellt sich die Frage, wie die Situation heute aussieht, da sich in der Zwischenzeit viel verändert hat. Die Masterarbeit soll aufbauend auf der früheren Erhebung die heutige Situation erfassen und allfällige Konfliktursachen aufdecken. Es sollen quantitative Befragungsinstrumente, aber auch Experteninterviews angewandt werden. Mehr Information im Flyer (PDF, 351 KB).

 

Norman Backhaus

Wie kommt der Jurapark Aargau bei der lokalen Bevölkerung an?

Das Management des Juraparks Aargau möchte wissen, wie gut ihr regionaler Naturpark bei der Bevölkerung akzeptiert ist. Dies auch im Hinblick auf die anstehende Weiterführung des Parks, über welche abgestimmt werden muss. Die Masterarbeit soll mit qualitativen und quantitativen Methoden Aspekte dieser Akzeptanz erheben. Die Arbeit wird von Christine Neff vom Jurapark Aargau mitbetreut und logistisch unterstützt. Mehr Informationen erhaltet ihr aus beiliegender Ausschreibung. Mehr Infos (PDF, 79 KB)

 

Norman Backhaus

Masterarbeit in Indien im Rahmen des Forschungsprojektes "Medical Mobility, Markets and Networks"
Ob man von Medizintourismus oder von medizinischem Exil spricht: die Anzahl von Menschen, die für medizinische Behandlungen Ländergrenzen überschreiten hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Die Gründe sind ebenso vielseitig wie die nachgesuchten Behandlungen. Ein zentraler Grund ist die fehlende Gesundheitsversorgung im Heimatland. In Indien sind medizinische Behandlungen besser als in vielen Ländern des Globalen Südens und günstiger als im Norden. Kranke Menschen, die nach Indien reisen, kommen oft aus armen Verhältnissen und oft sind sie schon seit Wochen oder gar Monaten auf der Suche nach einer Behandlung. Gleichzeitig haben private Spitäler und Vermittlungsagenturen das Geschäft mit ausländischen Patient/innen entdeckt, schaffen gezielte Angebote wie z.B. Übersetzungsdienste und reisen in Quellländer zur Anwerbung neuer «Kund/innen», sprich: Patient/innen. Für die Masterarbeit sind verschiedene Themen und Schwerpunkte möglich. Noch wenig erforscht sind die feinziselierten, formellen und informellen, geschäftlichen und freundschaftlichen Beziehungen und Netzwerke, welche diese neue Industrie hervorbringen. Reise- und Lebenshaltungskosten für den Forschungsaufenthalt in Indien sowie Übersetzungsdienste (sofern benötigt) werden über das Projekt finanziert. Das Projekt ist finanziert über Indo-Swiss Joint Research Program in the Social Sciences. Infos als PDF (PDF, 271 KB).

 

Heidi Kaspar

Fachperson im Berufsfeld Asyl/Migration werden –Berufsidentitäten, Aushandlungen und Positionalitäten 
Der Asyl- und Migrationsbereich ist ein Arbeitsfeld, welches mit zunehmend komplexen Aufgaben konfrontiert ist. Auf der Homepage des „Fachverbands für professionelle Arbeit Migration und Integration“ ist zum Berufsbild der Migrationsfachperson z.B. zu lesen:
Die Aufgaben im Asyl- und Migrationsbereich haben in den letzten Jahren an Komplexität zugenommen und machen eine Professionalisierung und Vereinheitlichung der Kompetenzen unumgänglich.” (http://www.migrationplus.ch/Berufsausbildung/MFP/Berufsausbildung-MFP-28)
In der ausgeschriebenen Masterarbeit soll das Berufsfeld „Asyl/Migration“ unter die Lupe genommen werden. Insbesondere interessiert, wie Personen, die neu in diesem Berufsfeld arbeiten zu Expert/innen werden. Was erleben diese Personen? Wie positionieren sie sich in dem kontrovers diskutierten Feld? Welche Debatten und Politiken sehen sie als prägend für ihr Berufsverständnis? Welche Erwartungen bringen sie mit und inwiefern ändern sich diese im Verlauf der Zeit? Dies sind Fragen, die im Mittelpunkt einer Masterarbeit sein können, die sich fragt, wie Berufsidentitäten in Auseinandersetzung mit Migrations- & Asyldiskursen und –politiken, Praxiserfahrungen und eignen Positionalitäten hergestellt werden.
Weitere Infos siehe PDF (PDF, 48 KB).

 

Sara Landolt

Legal landscapes of containment of asylum seekers in Switzerland
Asylum seekers in Switzerland are introduced into a sophisticated regime of housing with its specific (micro-)geographies of containment. This Master Thesis will try to map these legal landscapes in the case of Switzerland through a study of law and policy. It will revolve around the following questions: How did the current regime of containment and the practices related to this emerge and evolve? What are the rationalities that substantiate this regime? How does it operate? Empirically, these questions could be approached through a discourse analysis of law and policy and expert interviews across a range of institutions involved in the regime. The aim of this Master Thesis is to provide novel insights into a crucial and contested issue of our times – the increasing containment of certain groups of people – and to contribute to the burgeoning field of legal geographies.
More information: PDF (PDF, 112 KB).

 

Ephraim Pörtner

Beyond the emergency: asylum and migrant rights
When considering migration control in Europe today, initial thoughts automatically go to the management of ‘emergencies’, for example in the domain of humanitarian intervention, refuge and hosting regimes. Less attention, however, has gone to the legal and material conditions migrants face once they have crossed European national borders, either legally or illegally. How, for example, does the condition of illegality impact upon migrants’ access to housing, work, and social services, like for example health care? Are these conditions fundamentally different from migrants seeking explicit political protection across a wide variety of institutions situated deep inside European country’s national borders? This MA topic concerns a broad range of questions around the issue of migrants' liminality – the tension between their undetermined legal status and the practical exercise of their (human) rights in two specific domains: the right to housing and the right to work.  
Weitere Infos siehe PDF (PDF, 80 KB).

 

Ephraim Pörtner & Timothy Raeymaekers

Alpen, Weiden, Wiesen im Unterengadin: Institutionen und Management
In den Gemeinden des Unterengadins spielt Viehhaltung eine Rolle als Lebensunterhaltsstrategie, aber auch als Beitrag zum Erhalt der „Kulturlandschaft“. Nach wie vor werden Alpen, Weiden und Wiesen bewirtschaftet. Die Aufgabe von Bauernhöfen, als dringend erachtete Investitionen oder auch der kürzlich erfolgte Zusammenschluss mehrerer Gemeinden des Unterengadins sind Fragen, die aktuell in den Gemeinden diskutiert werden.
Ziele der Masterarbeit sind (i) die Veränderungen der Nutzung und der Regulierungen zu dokumentieren und im Vergleich mit älteren Untersuchungen und Dokumenten zu dokumentieren; (ii) die aktuellen Herausforderungen zu eruieren und (iii) mögliche Szenarien einer zukünftigen Entwicklung aufzeichnen.
Interessierte bitte melden bei Ulrike Müller-Böker

 

Ulrike Müller-Böker

Stadtgeographie – Nächtliche Stadträume
Nächtliche Städte sind innerhalb der letzen Jahre verstärkt zu Orten des Konsums und Hedonismus geworden. Diese Transformation von Städten, resp. Stadtzentren hin zu nächtlichen Freizeiträumen (z.B. Zunahme von Clubs, Pubs, Bars, Änderungen auf Gesetzesebene betreffend De- und Re-Regulation des Nachtlebens) wird in der Wissenschaft mit dem Begriff „night-time economy“ gefasst. Im Fokus steht dabei das Zusammenspiel unterschiedlicher Akteure und Interessen und damit verbundene Zielkonflikte bei der Revitalisierung von (Innen-)Städten. Ebenso geht es um Fragen des Ein- und Ausschlusses in der (Konsum-)Welt der nächtlichen Stadträume. In diesem Spannungsfelkd sind unterschiedliche Masterarbeiten möglich. Z.B. mit Fokus auf Jugendliche in der night-time economy oder mit Fokus auf (Strassen-)Prostitution.
Weitere Infos siehe PDF (PDF, 47 KB).

 

Sara Landolt

Kontrollierte Städte?
(Un-)Sicherheit ist weltweit zu einem Trend der Stadtentwicklung und -politik geworden. Es entstehen neue Sicherheits- und Ordnungspolitiken. Die räumliche Dimension städtischer Unsicherheiten wird (wieder) vermehrt diskutiert, Raum und (Un-)Sicherheit wird verknüpft. Diese Debatten sind auch in der Schweiz zunehmend aktuell. In diesem Feld sind verschiedenen Masterarbeiten möglich. Beispielsweise könnte im Fokus einer Arbeit das Konstrukt „Sicherheit“ in der Stadt stehen. Was wird von unterschiedlichen städtischen Akteuren darunter verstanden? Wie und wozu wird es in der Stadtplanung/-entwicklung und -politik eingesetzt?
Weitere Infos siehe PDF (PDF, 49 KB).

 

Sara Landolt

Forschungsthemen der Stiftung Landschaftsschutz
Die Stiftung Landschaftsschutz hat eine umfangreiche Liste an Themen, die sie gerne durch eine Masterarbeit bearbeitet haben möchte. Die Zusammenarbeit mit dem Team des Landschaftsschutzes war in der Vergangenheit gut und spannend. Die hier angeführte Liste von Themen enthält auch einige, die für HumangeographInnen interessant sind.
Mehr Informationen: PDF (PDF, 322 KB)

 

Norman Backhaus

Forschungsthemen der Parkforschung Schweiz
Mit der Entstehung neuer Parks in der Schweiz seit der Teilrevision des Natur- und Heimatschutzgesetzes bietet sich der Wissenschaft eine einmalige Chance Entwicklungen in den Parkregionen (und ihrem Umfeld zu untersuchen). Parkforschung Schweiz hat einen Themenkatalog mit Forschungsfragen in folgenden Bereichen publiziert. Viele der hier aufgeführten Themen können durch Masterarbeiten in der Humangeographie bearbeitet werden.
Mehr Informationen: PDF

 

Norman Backhaus

Forschungsthemen zur Regionalentwicklung im Zürich Oberland
Natürli Zürioberland schreibt einige Masterarbeitsthemen aus, die grosse Praxisrelevanz haben. Themen sind "Bekanntheit des Zürcher Oberlandes und Identifikation mit der Tourismusregion", "Gesundheitsangebote", "Sakrales Erbe im Zürcher Oberland", "Naturerlebnisangebote im Zürcher Oberland". Kurze Beschreibungen sind im verlinkten File zu finden: PDF (PDF, 27 KB)

 

Norman Backhaus