Learning Outcomes Bachelor in Geographie

Das Geographiestudium vermittelt ein Verständnis grundlegender Konzepte und aktueller Entwicklungslinien des Faches. Es zeichnet sich durch eine breite und grundlegende Ausbildung aus und bietet bereits gegen Ende des Bachelorstudiums Spezialisierungsmöglichkeiten. Dabei vereint es Ansätze der Natur-, Sozial- und Informatikwissenschaften und bietet damit eine einzigartige Kombination von Forschungsperspektiven. In der Lehre wird fundiertes Wissen aus aktuellen Forschungsprojekten vermittelt und zu kritischer Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen angeregt. Mit Blick auf den weiteren Bildungsweg der Studierenden werden ihre intellektuellen und kommunikativen Fähigkeiten gefördert.

Studiengangsziele

  • Die Studierenden verstehen die Entstehung und Veränderung von Lebensräumen in ihren lokalen, regionalen und globalen Dimensionen und Charakteristiken.
  • Die Studierenden kombinieren Ansätze von Natur-, Sozial- und Informatikwissenschaften zur Analyse aktueller Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.
  • Die Studierenden sind in der Lage als integrativ denkende Menschen Verantwortung für die Erforschung und Gestaltung von Lebensräumen zu übernehmen.

Fachliche Kompetenzen (Wissen und Verständnis)

  • Die Studierenden sind imstande, die Vielfalt der physisch-geographischen Erscheinungen in ihren wichtigsten Merkmalen und Prozessen zu erkennen und deren Lebensraum-relevanten Aspekte fachgerecht zu erörtern.
  • Sie sind in der Lage, die räumlichen Muster sowie die Wechselwirkungen der Geosphäre und deren Komponenten bezüglich Ausmass, Entwicklung und zeitlicher Dynamik qualitativ und quantitativ zu beschreiben.
  • In der Humangeographie analysieren und erkennen die Studierenden die komplexen Zusammenhänge zwischen Mensch, Gesellschaft und Raum.
  • Sie sind in der Lage, Verknüpfungen zwischen grundlegenden sozialwissenschaftlichen Theorien und deren räumlichen Konkretisierungen herzustellen und kennen qualitative und quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung.
  • Die Studierenden kennen physikalische Grundlagen, methodischen Ansätze und Anwendungen der Fernerkundung. Dieses Wissen können sie zur wissenschaftlichen Beurteilung umweltrelevanter Fragestellungen einsetzen.
  • Sie wissen wie Menschen die Realität abstrahieren, kennen Alternativen solcher Abbilder der realen Welt in einem Geoinformationssystem und können diese modellieren und darstellen. Sie können Implikationen dieses Prozesses auf die räumliche Analyse kritisch beurteilen.

 Methodische Kompetenzen

  • Die Studierenden sind imstande, spezifische Fachinformationen und wissenschaftliches Grundlagenmaterial gezielt einzuholen, adäquat zu strukturieren sowie  zu interpretieren. Sie  kennen die Fachliteratur mit Fokus auf den aktuellen Stand der Forschung und können sie kritisch analysieren.
  • Sie kennen relevante qualitative und quantitative Methoden der Sozial-, Natur- und Informatikwissenschaft und können diese anwenden.
  • Sie sind in der Lage, ein einfaches Forschungsprojekt zu entwerfen und umzusetzen.

Soziale Kompetenzen

  • Die Studierenden sind zur effizienten Teamarbeit fähig und können sich in Gruppen selbständig organisieren und motivieren.
  • Sie sind in der Lage, schriftlich und mündlich in der Fachsprache zu kommunizieren und die Inhalte auf universitärem Niveau sachgerecht und verständlich zu präsentieren.

Persönliche Kompetenzen

  • Die Studierenden sind imstande, den eigenen Lernprozess zu reflektieren und zu gestalten und Verantwortung für die eigene Berufskarriere zu übernehmen.
  • Sie zeichnen sich in den verschiedenen Anforderungssituationen des Studiums durch ein hohes Mass an Kreativität, Flexibilität und Kollegialität aus  und entwickeln als BürgerInnen ein Bewusstsein lokaler, regionaler und globaler Gemeinschaften.