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Geographisches Institut 

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Geographische Informationsvisualisierung & Analyse (GIVA)

Der Lehrstuhl für Geographische Informationsvisualisierung & Analyse (GIVA) setzt methodische und theoretische Forschungsschwerpunkte im Spannungsfeld der Geographischen Informationswissenschaften, räumlicher und nicht-räumlicher Informationsvisualisierung und Analyse (z.B. spatialization, exploratory spatial data mining, etc.) sowie der Raumkognitionsforschung (z.B. Navigation in der realen Welt und in Datenwelten). Ziel ist es, die Grundlagen des Wissenserwerbs in der Geographie (mit Schwerpunkt Humangeographie) empirisch zu erforschen und in die Theorie geographischer Informationswissenschaften zu integrieren. Wir erhoffen uns dadurch, die Verbreitung und das Verständnis von raum- und zeitrelevanten Sachverhalten durch neuartige räumliche Informationstechnologien für die Gesellschaft zu verbessern.

 

Über die Abteilung

In der Abteilung für Geographische Informationsvisualisierung und Analyse (GIVA) arbeiten wir an der Schnittstelle zwischen geographischer Informationswissenschaft und räumlicher bzw. nicht-räumlicher Informationsvisualisierung mit dem Ziel, Zusammenhänge in realen, mentalen und virtuellen Räumen besser zu verstehen.

Aktuelle Forschungsprojekte

Mobile Geovisualisierung
Hier suchen wir nach neuartigen Methoden zur Darstellung nützlicher geographischer Information für mobile Nutzer in Alltagssituationen. Wir untersuchen u.a. wie die Visualisierung geographischer Information dynamisch an verschiedene Nutzungskontexte angepasst werden kann und wie wir am Besten die Aufmerksamkeit der Nutzer auf die relevante Information lenken können.

Eye-Tracking
Mit dieser Methode können wir aufzeichnen wohin eine Person schaut, wenn sie z.B. eine Karte betrachtet. Die dabei anfallenden grossen Datenmengen werden anschliessend in einer Flash-Applikation visualisiert. Damit können wir die Daten effizient explorativ untersuchen und neue Hypothesen  z.B. bezüglich der Effektivität einer Karte generieren.

«Foveation» in 3D-Anwendungen
«Foveation» ist eine Bildkomprimierungsmethode, die ähnlich dem menschlichen Auge funktioniert: Die Schärfe des Bildes ist im Zentrum am grössten und nimmt gegen aussen hin kontinuierlich ab. Foveation-Algorithmen für 3D-Darstellungen verringern den Detailgrad unwichtiger Bereiche und sparen so Rechenleistung und helfen dem Betrachter sich in der 3D-Welt zurechtzufinden.