Neoliberale Sparpolitik und Seniorenbetreuung als käufliches Gut

Street protest against the exploitation of care workers

Die Studie analysiert wie in der Rund-um-die-Uhr-Betreuung älterer Menschen im Privathaushalt ein neuer Markt entsteht.

Vermittlungsagenturen werben Migrantinnen aus Osteuropa an und verkaufen Betreuungsdienstleistungspakete an pflegebedürftige Senior_innen in der Schweiz. Sie formen dadurch die Arbeitsbedingungen für im Privathaus wohnendes Pflegepersonal und die Definition von Betreuung als käufliches Gut. Die Studie zeigt auf, wie die Vermittlungsagenturen dabei soziale und mobilitätsbasierte Unterscheidungen produzieren und in Wert setzen. Sie leistet damit einen Beitrag zur aktuellen gesellschaftlichen Debatte um die Betreuung älterer Menschen in der Schweiz.

Link zur Publikation in ZORA